DAS PRODUKT

Energieeffizient und CO2-neutral heizen und kühlen auch unter dem Taupunkt!

Energieeffizient

EcoSyst-Klimaelemente erfüllen alle Forderungen, die Ökologen, Investoren und Bauherren an eine moderne Raumklimatisierung stellen. Alle Arten von Räumen können mit ihnen sowohl geheizt als auch gekühlt werden – und das energieeffizient und CO2-neutral.

 

Wasser statt Luft

Das erreichen die EcoSyst-Klimaelemente durch Verwendung von Kapillarrohrmatten – diese heizen und kühlen auf Basis von Wasser statt Luft und dadurch deutlich effizienter. Oft sind Kühlleistungen hier begrenzt durch Kondensation ab einer bestimmten Temperatur (Taupunkt). Die EcoSyst-Klimaelemente haben genau dieses Problem gelöst und kühlen sogar unter dem Taupunkt!

 

Kein störender Luftzug

Durch die Verwendung eines Putzes auf Basis natürlichen Lehms wird ein Raumklima geschaffen, das eine für Menschen angenehme Luftfeuchte von 40% – 60% bietet. Unangenehme trockene Luft wie bei der Verwendung von AC-Technik wird somit vermieden. Ein störender Luftzug entfällt außerdem – die Luft zirkuliert langsam und natürlich.

 

Einfache Installation

Moderne Bauweise setzt auf nachhaltige, effiziente und flexible Lösungen. Genau das bieten die EcoSyst-Klimaelemente. Sowohl für Neubau- als auch Renovierungsprojekte bieten sich die EcoSyst Klimaelemente an. Eine einmalige, einfache Installation an der Decke ist ausreichend. So können dauerhaft Kosten für Energie gespart werden!

 

Flexibel vor Ort

EcoSyst-Klimaelemente können Sie flexibel vor Ort selbst produzieren – werden Sie Systempartner und setzen Sie die EcoSyst-Klimaelemente so ein, wie Sie es benötigen. Nutzen Sie unsere Anlagentechnik, um EcoSyst-Klimaelemente dort herzustellen, wo Sie sie benötigen – mit Ressourcen vor Ort. Je nach Anforderungen bieten wir eine maßgeschneiderte Lösung.

Das EcoSyst-Klimaelement besteht aus einer extrem hygroskopischen mineralischen Dämmplatte (Kalziumsilikat u.a.), einer Kapillarrohrmatte und einem Lehmkleber. Die Dämmplatte verhindert Wärmeverluste im Winter und das Eindringen der Hitze im Sommer (Trockenrohdichte: 200–350 kg/m3; Wärmeleitfähigkeit: <0,060 W/mK). Die Dämmplatte ist mit einem ph-Wert von über 10 sehr alkalisch, so dass selbst bei langandauernder Durchfeuchtung ein Schimmelpilzbefall ausgeschlossen ist.

In der Dämmplatte wurden Nuten eingefräst, in denen die Kapillarrohrmatte mit einem Lehmkleber fixiert ist. Da die Kapillaren in einem Abstand von 2 cm verlaufen, verfügt dieses System über eine extrem große Oberfläche zur Energieabgabe. Deshalb zeichnet sich dieses System dadurch aus, dass erstens die Energieabgabe über die gesamte Fläche gleichmäßig verteilt ist und zweitens die Raumklimatisierung vollständig im Niedrigtemperaturbereich gewährleistet werden kann.

Das EcoSyst-Klimaelement wird ergänzt durch einen speziellen Fugenfüller, mit dem die zuführenden Stammrohre bedeckt werden, sowie durch einen Kleber auf Tonmehlbasis zur Fixierung der Elemente an der Decke. Mit einem auf den alkalischen Untergrund abgestimmten Lehmputz findet die abschließende Überdeckung statt.

Beim Heizen stellen sich nie bauphysikalische Probleme ein, wenn die Energie von der Wand, dem Fußboden oder der Decke abgegeben wird. Sofern jedoch massiv, also unter dem Taupunkt gekühlt werden muss, um ein angenehmes Raumklima zu erzielen, bildet sich Kondensat an der Oberfläche.

Bisher wird dieses Problem entweder dadurch gelöst, dass die Kühlleistung reduziert wird, wenn sich die Oberflächentemperatur dem Taupunkt annähert, oder dass die Zuluft entfeuchtet wird. Beide Lösungen sind unbefriedigend. Es macht wenig Sinn, gerade dann, wenn an besonders heißen Tagen massiv gekühlt werden muss, um ein angenehmes Raumklima zu erzielen, die Kühlleistung zu reduzieren. Auch eine vorherige Luftentfeuchtung ist aus ökologischen und ökonomischen Gründen unbefriedigend, denn dieser Prozess ist energieintensiv, erfordert zusätzliche Investitionen in Rohrleitungen, Gebläse, etc. und erhöht die Betriebskosten, da eine regelmäßige Wartung zwingend erforderlich ist. Als Konsequenz wird die hocheffiziente Kapillarrohrtechnik eher selten zur Klimatisierung in den südlichen, heißen Regionen eingesetzt.

Eine einfache Lösung bietet das EcoSyst-Klimaelement, denn es lässt auch massive Taupunktunterschreitungen zu. Wegen seiner hygroskopischen Eigenschaften ist es in der Lage, große Kondensatmengen aufzusaugen. Wenn nicht mehr gekühlt werden muss, wie am späten Nachmittag oder nachts, gibt das Klimaelement die aufgenommene Feuchte wieder ab. Während der Feuchteabgabe entsteht die sog. adiabatische Kühlung, so dass in dieser Phase ein Raum gekühlt wird, ohne dass ein aktiver Kühlprozess benötigt wird. Der Prozess der Feuchteaufnahme und – abgabe ist ewig reversibel.

Raumklimatisierung im Niedrigtemperaturbereich bedeutet, dass der Betrieb des Systems ausschließlich auf der Basis von regenerativen Energiequellen sichergestellt werden kann.

Für das Heizen werden Vorlauftemperaturen von lediglich 26 bis 30 Grad Celsius benötigt. Diese Temperatur können Solarkollektoren liefern. Geothermische Ressourcen sind als Energiequelle genauso nutzbar, wie Biomasse, vor allem Holzhackschnitzel, Kleinwindkraftanlagen u.a.m.

Beim Kühlen im Sommer mit Vorlauftemperaturen von 20 bis 24 Grad Celsius bietet die Geothermie ebenfalls einfache, vor allem CO2-neutrale Energiequellen (Brunnen, Zisterne, Meer, Fluss, u.a.m.) Bei sehr hohem Kühlbedarf kann ergänzend eine solarthermische Kühlung die benötigte Energie liefern. Die elektrische Energie für den Betrieb dieser Systeme können Photovoltaikzellen liefern.

Die Feuchtesorptions- und -desorptionsfähigkeit des Lehmputzes sichert in Wohn- und Arbeitsräumen eine konstante, nie zu feuchte und nie zu trockene, relative Luftfeuchte von 40% bis 60%. Beim Einsatz der Klimaelemente entfällt die unangenehme Luftzirkulation der Air-Condition-Systeme, die eine häufige Ursache der sommerlichen Erkältungskrankheiten ist. Auch das Risiko so genannter „Keimschleudern“ (Verteilung von Krankheitserregern durch nicht/schlecht gewartete Luftfilteranlagen) entfällt beim Einsatz der Klimaelemente.

Die weitverbreiteten Diagnosen „building related complex“ und „sick building syndrome“ werden besonders häufig gestellt, wenn eine unphysiologische, meist zu trockene Luft oder eine Belastung der Raumluft mit Schadstoffen oder Krankheitserregern vermutet wird. Auch die sog. Sommergrippe wird meist mit Zugluft von ACA-Systemen erklärt.

Diese Faktoren in Verbindung mit der gefühlten Behaglichkeit hat das größte europäische Universitätsklinikum, die Charité in Berlin, in einer mehrjährigen wissenschaftlichen Studie untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass sich Bauteilklimatisierungen auf den Heilungsverlauf frisch Operierter äußerst positiv auswirken und die Liegedauer der Patienten verkürzen.

Auf der Basis dieser Erkenntnisse haben zahlreiche Krankenhäuser in Deutschland im Rahmen einer ohnehin notwendigen Modernisierung die Konsequenzen gezogen und die ehemalige Radiatorenheizung durch eine Bauteilklimatisierung mit Kapillarrohrmatten ersetzt.

  • Kühlen und Heizen mit einem System
  • Vermeidung anfallender Kondensatprobleme bei Unterschreitung der Taupunkttemperatur
  • Vermeidung von Schimmelpilzbildung
  • einsetzbar in Alt- und Neubauten
  • besonders geeignet für den Einsatz in gemäßigten (südlichen) und subtropischen Klimazonen
  • Senkung des Energieverbrauchs beim Heizen und Kühlen
  • erhebliche Betriebskosten-Einsparung
  • Senkung der Kosten für die Dämmung, da keine dicken Dämmschichten erforderlich sind
  • keine Gesundheitsbelastung durch zu trockene und ggf. verschmutzte sowie stark zirkulierende Raumluft
  • Wartungsfreiheit, da keine Filter zu wechseln und Brenner einzustellen sind
  • Nutzerfreundlichkeit, da nur sehr einfache Steuerungs- und Regeltechnik erforderlich ist
  • Langlebigkeit
  • 100%ige CO2-neutrale Raumklimatisierung
Das Klimaelement
Maße:1330 x 1000 x 52 mm (+/-1%)
Masse:20,4 (+/- 0,5) kg
Flächenlast:15,2 kg/m²
Das Klimaelement nach Installation
Maße:1340 x 1000 x 57 mm (+/-1%)
Nennkühlleistung bei ΔΘ n = 8K (DIN EN 14240):68 W/m²
Norm-Wärmeleistung bei ΔT = 15K (in Anlehnung DIN EN 14037):85 W/m²
Die Kalziumsilikatplatte
Maße der Kalziumsilikatplatte:1220 (+/-3) x 1000 (+/-3) x 50 (+/-1) mm
Rohdichte:0,225 g/cm³ (+/-5%)
Kapillares Wasseraufnahmevermögen:270% des Eigengewichts
Adsorptives Wasseraufnahmevermögen:2,5% des Eigengewichts
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl:2,5μ
Diffusionswiderstandszahl:

Wasserdampfdurchlässigkeit (Sd Wert 2,5cm)

 

0,06 m
2,5μ

Wärmeleitfähigkeit gem. abZ (DIBT):0,067 W/mK
Druckfestigkeit (EN 993-6:1995):2,4 MPa
Biegefestigkeit (EN 993-6:1995):1,9 MPa
Brandschutz nach DIN:Klasse A1 (nicht brennbar)
pH-Wert10,3 (schimmelpilzhemmend)
Die Kapillarrohrmatte
Maße der Kapillarrohrmatte:1330 x 1000 mm
Durchmesser Stammrohre (2 Stück):ø 20 x 2 mm
Durchmesser Kapillarrohre (48 Stück):ø 4,5 x 0,8 mm
Oberfläche bei Kapillarrohrabstand von 20 mm:0,68 m²/m²
Material der Kapillarrohrmatte:Polypropylen
Der Lehmputz
Wärmeleitfähigkeit:0,91 W/mK
Dichte:1,7 g/cm³